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Original subtitles

Hört bitte alle mal her!

Mal sehen...

Wie ihr bereits wisst,

haben wir eure Kollegen, die rauswollten, rausgelassen.

Also wurde niemand getäuscht.

-Wir hielten unser Versprechen. -Von wegen!

Und ebenso schwöre ich, dass die €1 Million

an die Adressen, die ihr uns gegeben habt, gehen werden.

Lügen über Lügen.

DIENSTAG 15:32 UHR

Auch das Versprechen werden wir halten. Ihr habt mein Wort.

101 STUNDEN NACH DEM ÜBERFALL

Achtung, an alle Einheiten! Keiner darf rein,

-ohne sich auszuweisen. -Verstanden.

Hey, Sie!

-Ein Clown kommt. -Das könnte er in Verkleidung sein.

Über die Notaufnahme kommt noch einer.

Was soll denn das?

Es kommen noch mehr.

Was geht denn hier vor?

Schaffen Sie die Leute da raus.

Sie dürfen hier nicht rein. Gehen Sie.

SPIELZIMMER

Wer will ein superwitziges verrücktes Kaninchen?

Inspectora, jemand schrieb ein falsches Casting für Clowns aus.

Lobo, passen Sie auf. Er könnte schon im Gebäude sein.

Er betritt das Zimmer.

Was geht da vor? Redet mit mir!

Falscher Alarm. Er war's nicht.

Inspectora, das Interview im Fernsehen.

Wir konnten verifizieren, dass gegen Fonollosa keine Klage vorliegt

wegen Menschenhandels, Zuhälterei oder Pädophilie.

Quellen sagen, die durchgesickerten Informationen

könnten zum von den Behörden inszenierten Plan gehören,

die Popularität der Räuber zu schmälern.

Die jüngsten Ereignisse und der Tod eines Geiselnehmers

haben die Sympathie für sie wieder steigen lassen.

-Mich hast du vergessen. -Lass los.

Hört mir zu.

Sobald Helsinki geht, schlagen wir los.

-Ist das wirklich die richtige Zeit? -Ich hab eine Waffe.

Er hat Platzpatronen. Was, glaubst du, wird passieren?

Entweder du sagst es ihm oder ich.

Ich werde es tun.

Der Professor wird versuchen, Tokio zu befreien.

Wo willst du denn hin?

Hey!

Verdammte Scheiße!

Wo willst du denn hin, verdammt?

Was soll das werden, Pause? Los, alle hinsetzen!

Du gefälligst auch. Ich bin nicht in Stimmung.

Ich hab Lust, ein paar Schädel einzuschlagen.

Und ganz besonders deinen.

Wie wär's damit? Vielleicht hilft dir die entspannen.

Arturo.

Kleiner Arturo.

Du hast eine Spielzeugpistole, ich hab miese Laune.

-Was soll das? -Eine Spielzeugpistole?

Nein. Mist, so sieht die nicht aus.

Probieren wir's doch aus.

Ich geb dir drei Sekunden, dann setzt es was.

-Mach eine draus. -Drei.

Zwei. Eins.

Überraschung.

Freu dich, Río.

Denn wir können wieder eine Familie sein.

Dreh dich um.

Dreh dich um, sagte ich.

Nutte.

Kommt schon. Na los, schnell. Bewegt euch!

Sie wollen fliehen. Sie wollen fliehen.

-Wer? -Die Geiseln!

Los, kommt. Wir haben nicht ewig Zeit. Mónica, öffne die Tür!

Mónica, verdammt, hör nicht auf ihn!

Der nutzt dich doch nur aus. Öffne nicht die Tür!

Sei still oder ich knall dich ab, Meister.

Hör nicht auf ihn, öffne die Tür, dann verschwinden wir von hier.

SICHERHEITSSYSTEM TÜR WIRD BLOCKIERT

Kommt schon.

-Was ist los? Scheiße! -Sie öffnet sich nicht.

Die Scheißkerle haben die Tür blockiert.

-Das war ich. -Zurück!

Arturo. Nimm die Waffe runter.

Nimm die Waffe runter.

Kleiner Arturo.

Ich weiß, du magst Filme, aber das läuft aus dem Ruder.

Ein Schritt und ich knall ihn ab. Ich mag nicht lebend rauskommen,

aber er wird dann nie wieder lächeln.

Berlin, beruhige dich.

Öffnet die Tür!

Na gut, na gut.

Nur die Ruhe.

Klären wir das wie zivilisierte Menschen.

Lass ihn los.

-Wenn ihr rauswollt, helfe ich euch. -Öffnet sofort die Tür!

Keiner öffnet irgendwelche Türen!

Ach nein?

Gut, ich zähle bis fünf, dann erschieße ich ihn.

Ich hab nichts zu verlieren, und es ist mir scheißegal.

Es liegt also an euch! Vier, fünf,

drei, zwei,

eins!

Wie konnte er davon erfahren?

-Er hatte 'ne ferngesteuerte GoPro-Kamera. -Dreckskerl.

-Wir verfolgen das Signal zurück. -Sinnlos. Es ist zu spät.

-Wir wurden wieder reingelegt. -Klar ist, dass Sie recht hatten.

Dieser Dreckskerl wollte Ángel loswerden.

Für diesen Beweis muss Ángel dem Verdächtigen nahegekommen sein.

Vielleicht standen sie sich sogar gegenüber. Entschuldigen Sie, aber ich bin erschöpft.

Hinterlassen Sie Ihre Nachricht nach dem Ton.

Salva, hier Raquel.

Ich gehe ins Hanoi, einen Kaffee trinken.

Wenn du Lust hast, ich könnte jemanden zum Reden brauchen.

Antonio.

Jemand gab einen Umschlag für Sie ab.

-Wer? -Weiß ich nicht.

War in der Post, als wir öffneten. Was darf's sein?

Ein Bier.

Na, wie läuft dein Tag?

Gut, nehme ich an.

Er ist schrecklich.

Ich organisierte einen Einsatz, damit ich morgen mit dir wegkann...

...an diese Strände,

aber es war ein Desaster.

-Was darf's sein? -Das Gleiche.

Raquel.

Früher oder später ist das zu Ende.

Dann treffen wir beide uns an einem Strand.

Aber du musst dir einen Ort aussuchen.

Na gut. Ich hatte bloß noch keine Zeit.

Mal sehen.

Wie wär's, wenn wir ihn gemeinsam aussuchen?

Das klingt toll.

-Zieh eine. -So viel Verantwortung! Mal sehen.

Palawan.

Palawan? Zeig mal her.

Erstaunlich.

Wo ist das?

Palawan, ja. Das ist eine Insel der Philippinen.

Im Südwesten des Archipels, ein Stückchen nördlich von Borneo.

Sie hat ungefähr 849.000 Einwohner,

und die Hauptstadt ist Puerto Princesa.

-Ángel kam dem Verdächtigen nahe. -Hat ihn wahrscheinlich gesehen.

Hast du ihn gecheckt? Ich schon! ...mein verdammter Job!

Weiße Sandstrände in den Tropen.

Magst du die Philippinen nicht?

Doch.

Natürlich.

Stört es dich, wenn ich auf die Toilette gehe?

Aber nein.

Suárez,

eine Frage.

Welche Farbe hatte die Perücke des Clowns, der im Krankenhaus mit dem Kind sprach?

-Orange. -Ja.

Sind Sie sicher?

Wenn dein Leben auseinanderbricht,

ist es egal, ob du auf einer Toilette bist,

bei einem Raubüberfall

oder vor dem Tor eines Gefängnisses.

Denn

an diesem Nachmittag lief das Unglück von drei Frauen synchron.

Raquel begriff plötzlich,

dass sie sich Hals über Kopf in Spaniens meistgesuchten Bankräuber verliebt hatte.

Sie ist eine von denen.

Sie gehört zu ihnen. Ihr habt es alle gesehen!

Mónica Gaztambide wurde klar,

dass sie gerade zur Komplizin der Bankräuber geworden war

und es keinen Weg zurück gab.

Und ich,

ich folgte weiter den Instruktionen, die der Professor uns in Toledo gegeben hatte.

Doch ohne jede Gewissheit.

Ich war wie betäubt.

Wie eine Flasche, die ins Meer geworfen wurde.

und nicht wusste, ob jemand auf der anderen Seite sie rausholen würde.

Wirst du gefasst,

sag 24 Stunden nach der Festnahme, dass du einen Deal machen willst.

Dass du aussagen willst, aber

vor einem Richter, dann haben Sie keine Wahl,

als dich vor das Oberste Gericht zu bringen.

Und in dem Fall ist es möglich,

dass ich was für dich tun kann.

Tja, da war ich,

auf meinem Weg ins Gericht,

und hoffte, dass mein Schutzengel die Route des Busses kennen

und mir zum zweiten Mal das Leben retten würde.

Zu hoffen war schwer, als ich in einem Bus saß

als Gefangene mit Handschellen.

Es wäre noch schlimmer gewesen, hätte ich gewusst, dass gerade

einundzwanzig Kilometer entfernt

mein Schutzengel aufgeflogen war.

Raquel. Hallo, Alberto.

Hast du die Beweise aus dem Kamin in Toledo schon analysiert?

Ja, ja. Aber nichts Beweiskräftiges.

-Was heißt "nichts Beweiskräftiges"? -Es gab Überreste

einer Zeitung, die einige Tage alt war.

Ich weiß nicht, ob wir über unsaubere Beweise reden

oder ob der Mann gern die Sportseiten liest.

Na schön. Hey,

wie lief der Kampf mit Salva genau ab?

Verdammt noch mal, Raquel,

ich sagte doch, das war kein Kampf.

Er nahm mich sofort in den Schwitzkasten.

Ich wurde bewusstlos. Ich hab dem Ninja mit Brille nichts getan!

-Warum fragst du mich das? -Einfach so.

Und er hat dich provoziert, sagst du?

Ja.

Er sagte, ich teile mein Hirn mit Schwanz

und Fäusten und andere Beleidigungen.

Er wollte sich prügeln, aber weshalb?

Ich weiß es nicht.

Wiederhören. Alberto.

Keiner fasst die Tabletts an. Die sind bis auf Weiteres tabu.

Nehmen Sie von allen Fingerabdrücke, vergleichen Sie sie mit denen

des Teelöffels, den Rubio brachte.

-Ist das ein Scherz? -Nein.

Dann nehmen Sie die Fingerabdrücke vom Griff der Beifahrertür meines Wagens.

-Aber... -Tun Sie's!

Wir suchen einen Mann mittleren Alters mit Bart und Brille.

Hey!

Finden Sie raus, wer das ist und was er tut.

Er war es.

Natürlich war er es.

-Verzeihung, haben Sie ein Ladegerät? -Nein.

Möchten Sie meines benutzen?

Er war von Anfang an da gewesen.

Immer freundlich,

immer lächelnd,

immer am richtigen Ort.

Der einzige Zivilist, der im Zelt gewesen war. Ich denke, mit deiner Tochter ist was.

Der Fremde, der es nach und nach geschafft hatte, ihre Abwehr zu durchbrechen.

Und nicht nur als Polizistin.

Salva.

Ich habe kein so schönes Geschenk wie diese Postkarten hier, aber...

Ich improvisiere eine Überraschung.

In der Damentoilette. Du gehst zuerst rein.

Ich komme nach.

Raquel.

Es ist mitten am Tag, man kennt uns in dieser Bar.

Salva.

Ich trage zum ersten Mal keine Schwimmweste

und springe ins tiefe Wasser.

Sag jetzt nicht,

dass im Becken kein Wasser ist.

Es ist Wasser drin.

Es ist Wasser drin.

Gut...

Dann warte dort auf mich.

Hände an die Wand!

-Raquel, ich weiß nicht... -Hände an die Wand!

-Was tust du da? -Hast du eine Waffe?

-Raquel, bitte. Eine Waffe, wofür? -Dreh dich um.

Leg die an.

-Ist das ein Scherz? -Leg sie an!

Leg sie an!

Du bist verhaftet wegen Beteiligung am Überfall auf die Banknotendruckerei.

-Tja, aller guten Dinge sind drei. -Du hast das Recht zu schweigen,

die Aussage zu verweigern und einem Richter vorgeführt zu werden.

Und dieses Mal hegte sie etwas viel Stärkeres als einen Verdacht.

Sie hegte Groll.

Sie empfand Wut.

Sie war verbittert.

Helsinki empfand etwas Ähnliches.

Aber nicht aufgrund einer Täuschung. Sondern wegen Schlafmangels.

Er hatte in fünf Tagen nur vier Stunden geschlafen.

Wisst ihr, was geschieht, wenn man nicht schläft?

Es kommt zum Kurzschluss in den neuronalen Verbindungen.

Man schüttet kein Dopamin mehr aus. Glucose wird nicht verarbeitet. Dann denkt das Gehirn nur an eines: zu überleben.

Wenn man etwas von einem, der fünf Tage nicht geschlafen hat, nicht erwarten kann,

dann ist es Geduld.

Mach schon.

Zieh deine Kleider aus. Das T-Shirt auch.

-Ich hab eine Wunde an der Schulter. -Zieh's aus!

-Obendrein willst du uns beklauen. -Mist.

Das ist nun der Dank, dass wir dich verschont haben.

Was habt ihr jetzt vor?

Wenn ich dich erschieße,

stirbst du einfach. Du leidest nicht.

Du wirst 2 kg Sprengstoff am Körper tragen.

Und wirst nicht wissen, wann ich die zünde.

Das ist verflucht viel Sprengstoff. Pass auf, das könnte echt heftig knallen.

Dieser Wurm war eine größere Nervensäge als die Polizei.

Seinetwegen starb Oslo.

Denver starb seinetwegen beinahe.

Damit

enden unsere Probleme.

Stimmt's, kleiner Arturo?

Entfernst du den Draht,

explodiert es.

Bewegst du dich schnell,

schwitzt du,

berührst du dich...

Zünder.

Berühre ich

diesen Knopf...

...erkennt dich nicht mal deine Frau wieder.

Dann ist Arturo Hackfleisch.

Hast du eine Zigarette?

-Ich will eine. -Du bist schwanger.

Schwanger, Geisel und verwundet.

Bald stehe ich vor Gericht wegen Beihilfe bei einem Raubüberfall.

Sieh es nicht so schwarz. Arturo wird dich schon retten.

-Er ist doch der Vater von deinem Kind. -Welcher Vater?

Welcher Vater?

Der eben auf mich zeigte, als wäre ich eine Geiselnehmerin?

Welcher Vater?

Der, dem ich mit einer Eisenstange auf den Kopf schlug?

Vielleicht helfen mir meine Kollegen. Ich hab Ihnen ja nur den Fluchtplan versaut,

wofür man mich sicher auch anklagt.

Warum bin ich so blöd? Was hab ich mir nur gedacht?

Los, gib mir eine Zigarette. Mein Fötus braucht eine Zigarette!

Mónica, ich schwöre, ich mache Arturo fertig, bevor du angeklagt wirst.

-Du machst niemanden fertig. -Sie hat recht, man wird sie einsperren!

Fliehen wir und man fasst uns, kommt sie in den Knast. Stürmen die Bullen, auch.

Sie kommt auf jeden Fall in den Knast.

Mist.

Ich treffe immer die falsche Wahl.

Ich treffe immer die falsche Wahl.

Ließ mich auf einen verheirateten Mann ein.

Wurde schwanger mit seinem Baby.

Dann kommt ein anderer Mann daher,

schießt mir ins Bein,

und ich

verliebe mich.

-Weißt du, was wir tun? -Was?

Du kommst mit. Hast du die Grenze überschritten, ist es eben so.

Ich lass dich nicht in der Gosse liegen.

-Hör mal, vielleicht... -Doch, sie kommt mit!

Sie nimmt Tokios oder Oslos Platz ein, basta!

Nein, hör zu. Ich bin nur eine Sekretärin.

Ich seh mich nicht schießend auf der Flucht vor der Polizei.

Oder mich weiß Gott wo verstecke, in Kambodscha.

In irgendeinem Land, das nicht ausliefert. Nein.

Es ist besser, wenn ich bleibe.

Und wenn die Polizei kommt, sage ich,

ich hätte es getan, weil ich ein schweres Stockholm-Syndrom hatte,

das wird ein mildernder Umstand sein.

Denn so war es doch, oder?

Stockholm.

Was?

Das klingt nett.

Würdest du mitkommen, könntest du...

Du könntest dich Stockholm nennen.

Ich weiß doch auch nicht!

Steig aus.

POLIZEIABSPERRUNG KEIN ZUTRITT

Mach auf.

Geh rein.

Wir waren alle erschöpft.

Der Schlafmangel,

der Stress,

die Qual, jahrelang ein Geheimnis gehütet zu haben,

das in einer so erstickenden Umgebung immer schwerer zu bewahren war.

Und alle von uns verloren

irgendwann die Kontrolle.

Außer Berlin.

Er war der Einzige, der die Ruhezeiten einhielt.

Die anderen

wurden verrückt.

Ich habe versucht nett zu sein.

Ich habe versucht, das Versprechen zu halten.

Euch von Berlin zu befreien.

Damit das einen Sinn hat!

Damit das einen Sinn hat nach allem, was ich verloren habe.

Ich bin nett.

Ich bin nett gewesen.

Und die Welt spuckt mir ins Gesicht.

Ich versuchte euch Freiraum zu lassen.

Und ihr habt versucht mich reinzulegen.

Berlin. Berlin.

Hey.

Es sind gut anderthalb Stunden.

Hast du nicht Lust,

mich im Schlaf zu töten?

Nur ein bisschen.

Hey.

Hey, du lachst ja.

Also hast du keine Angst mehr vor mir.

Sagen wir, die Beruhigungsmittel, die ich nehme, gleichen das aus.

Wenn alles klappt,

was unwahrscheinlich ist,

wenn ich nicht wieder das Ruder übernehme...

Wenn alles klappt,

möchte ich dir was vorschlagen,

ein romantisches Abenteuer.

Innerhalb weniger Tage werde ich dir ein Flugticket

zu einem weit entfernten Ort schicken.

Wenn du willst...

...kannst du mitkommen.

Für eine sehr kurze Zeit

und viel Vergnügen.

Und dann...

...wenn es vorbei ist...

...gehört alles, was ich habe, dir.

Es wäre wirklich wunderbar,

würdest du dich richtig in mich verlieben.

Aber...

...ich lebe nicht von Erwartungen

oder falschen Hoffnungen.

Ich habe viele Fehler,

das weiß ich.

Ich fände es gut,

wenn du meine Partnerin wärst

bis zur letzten Reise.

Du und ich zusammen

bis zum Ende.

Ihr kapiert es nicht.

Ihr kapiert es nicht.

Was muss ich tun, damit ihr mich respektiert?

Was muss ich dafür tun?

Schneide ich dir ein Ohr ab

und schick's deinem Vater?

Oder schieß ich dir ins Bein, damit du nie wieder tanzen kannst?

Das ist eine tolle Idee!

Es ist Zeit, praktisch zu sein.

Die Utopie der Zusammenarbeit

ist gescheitert.

Nairobi,

danke, dass du mir eine Auszeit von meinen Pflichten erlaubt hast,

aber...

...wir sind nun bereit, dass ich das Ruder wieder übernehme.

Nur zu.

Das ist ein wunderbarer Moment.

Steht auf!

Ich sagte euch doch,

ich würde euch beschützen, nicht?

Ich hab's mir anders überlegt.

Es ist viel praktischer...

...euch zu foltern.

In Konzentrationslagern

ist Respekt selbstverständlich.

Nun, hier wird es genauso laufen.

Ihr werdet den Tunnel graben,

bis euch die Hände bluten!

Nachts

könnt ihr in eurer Koje vor Schmerzen heulen,

aber ihr werdet weitergraben! Ihr werdet ohne Pausen in Schichten arbeiten.

Sonst erwartet euch eine gewaltige Strafe.

Genau wie euren Anführer.

Ein Mann, der töten wird, wenn er uns noch mal betrügt.

Der töten wird, wenn er sich noch mal nach Freiheit sehnt.

Dessen Schweiß...

...tötet.

Ein hochexplosiver Mann.

Jetzt werden sie Angst vor dir haben, Arturo.

Obwohl wir immer wussten, dass du eine "Bombe" bist.

Da du ein Ausgestoßener bist, bleibst du hier, isoliert.

Helsinki und alle anderen, zum Tunnel!

Macht schon, gehen wir!

Na los, schnell!

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