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Wenn du Geld hast, kannst du 'n Teller Bohnen mit Speck haben.
Lass die Pfanne da.
So wie dich hab ich keinen fressen sehen. Wer so ausgehungert ist,
kam doch durch die Wüste. - Und wer das Risiko auf sich nimmt,
hat bestimmt was auf dem Gewissen. - Ja.
Du hast Schwein gehabt. Von dir gibt's keinen Steckbrief.
Mach keine Geschichten, Amigo. Bleib noch einen halben Tag am Leben.
Denn als Toter bist du keinen Cent mehr wert.
Bis morgen hält er noch durch.
Los, komm mit. - Was soll das?
Steh auf, wir gehen.
Hör zu, du Dreckschwein. Ich hab viel Sinn für Humor, aber das reicht!
Sag mir wenigstens deinen Namen, damit ich dir 'n Kreuz aufs Grab stellen kann.
Man nennt mich den müden Joe.
Der müde Joe?
Die rechte Hand des Teufels.
Also los, komm.
Was bin ich schuldig? - Gar nichts. Gar nichts.
Es ist uns eine Ehre gewesen. - Danke.
Aber die Bohnen hätten 'n bisschen weicher sein können.
Hey, Joe!
Man sagt, keiner ist schneller mit dem Schießeisen als du. Stimmt das?
Sagt man das?
Also, was hast du ausgefressen?
Meine Frau wusch am Fluss Wäsche. Ein Gringo kam und fiel über sie her.
Ich wollte ihr helfen und hatte ein Messer. Er sah mich an und war tot.
Vielleicht schlug er beim Fallen mit dem Kopf auf einen Stein.
Das Messer traf ihn nur ein Mal. - Hast du Zeugen dafür?
Nein, Senor. - Vielleicht doch. Denk nach.
Nein, Senor, es war niemand in der Nähe.
Los, streng dein Köpfchen an! - Ja, Senor. Die Sache war so:
Meine Frau war...
Sheriff!... Sheriff!
Wenn Du willst, dass die Sonne weiter deinen Blechstern bescheint,...
...dann lass unseren Freund laufen!
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand mit einer Frau ins Bett steigt.
Wenn sie aber nicht einverstanden ist, ist das Vergewaltigung.
Und um das kümmert sich der Richter. - Der Richter ist aber nicht objektiv.
Das Luder war nämlich seine Frau! Die hätte bestimmt still gehalten,
...wenn der Alte nicht gekommen wäre. Da fing sie an, Theater zu machen.
Hört zu, Jungs. Euer Freund hat sich die falsche Frau ausgesucht.
Gesetz ist Gesetz! Respektiert das! Ob es euch passt oder nicht.
Ihr habt eine Minute Zeit, euch zu verziehen.
Zum allerletzten Mal, Sheriff: Lass' unseren Freund frei!
Jungs, ich glaube, wir müssen bald einen neuen Sheriff wählen.
Hey, du Vogelscheuche!
Meinst du mich? - Na, klar! Frag nicht so dumm!
Ja, er meint Sie, Senor. - Schnall ab!
Und jetzt bist du an der Reihe, Sheriff!
Wenn sie's wirklich probieren, macht er sie kalt.
Was hab ich dir gesagt? - Madre de dios! Wer ist der hombre?
Die linke Hand des Teufels.
Wer ist der Kerl? - Ist 'ne lange Geschichte.
Auf ihn ist 'ne Belohnung ausgesetzt. Die Mexikaner sind immer die Dummen.
Was hat er auf dem Kerbholz? - Nichts. War Notwehr. Ich war Zeuge.
Nein, Senor! Er war nicht dabei. - Hör' nicht auf ihn.
Meine Frau wusch am Fluss Wäsche. Ein Gringo kam und fiel über sie her.
Ach, halt die Klappe!
So.
Donnerwetter, das sieht böse aus. Aber ist wohl nur ein Steckschuss.
Komm' her! Hilf mir!
Da! Trink! - Ja, Senor.
Noch 'n Schluck?
Noch einen, hm?
Wie geht's unserer Mutter? - Sie hat immer kleine Wehwehchen.
Wo zum Teufel steckt sie denn? - New Orleans. Leitet dort 'nen Puff.
Ich sprach von der verdammten Kugel.
Ah, da ist sie ja.
Drück mal die Wunde zu.
So.
Oh. Ihr Gringos seid alle miteinander Bastarde!
Ihr wollt unsere Frauen haben und... - Ja. Du kannst gleich etwas schlafen.
So.
Morgen kann er wieder zurück zu seiner Waschfrau.
Ziehst immer noch schnell, wie früher.
Danke für die brüderliche Hilfe.
Och. Es waren doch nur drei.
Bald kreuzen noch mehr davon auf.
Ich rate Dir, Bruderherz. Hau ab!
Hab's im Urin, als ob's in ein paar Tagen hier verdammt ungemütlich wird.
Ich bin ein friedlicher Mensch.
Dafür bist du allerdings bekannt.
Man könnte meinen, man käme in 'ne Schnapsbrennerei.
Wer ist den das? - Mein Bruder.
Er ist auf der Durchreise.
Er reitet morgen weiter.
Der stank genau wie du, als er ankam.
Wir brauchten drei Stück Seife, um seine Hautfarbe sichtbar zu machen.
Willst du meine Hand schütteln? Dann nimm' erst einmal ein Bad.
Ich hab keine Lust, mir die Krätze zu holen.
Wie kann man nur so tief sinken?
Da war einer hinter mir her!
Wohl der Besitzer des Sterns? - Hm. Ja.
Zwei Tage nach meiner Flucht aus dem Gefängnis von Newmar,...
...merkte ich, dass mir jemand folgte. Er wollte gar nichts von mir.
Er ritt nur zufällig denselben Weg. Das wusste ich aber damals noch nicht.
Ich schoss ihn über'n Haufen. Ich sah, dass er der neue Sheriff hier war.
Seinen Vorgänger hatten sie umgelegt. Ich nahm seinen Stern...
...und meldete mich an seiner Stelle.
Nun warte ich auf meine Freunde. Frankie und Timmy, wir reiten nach Kalifornien.
Vorher wollen wir noch 'n Ding drehen. Und wie's der Teufel will,...
...tauchst du ausgerechnet jetzt auf! Du wirst uns die Tour vermasseln!
Übrigens, Sheriff, drüben im Saloon hat's ziemlich Ärger gegeben.
Die Männer des Majors haben zwei Siedler aus dem Tal verprügelt.
Die armen Kerle können von jetzt ab nur noch Pudding essen.
Denn ihre Zähne haben sie auf dem Fußboden liegen lassen.
Waren sie bewaffnet? - Nein. Die tragen doch keine Waffen.
So, Junge, komm! Jetzt wird gebadet, damit man endlich dein Gesicht sieht.
Wasch dich, schlaf. Morgen reitest du!
Darüber reden wir noch. - Nein! Du verschwindest! Verstanden?
Seit der Pecos letztes Mal Hochwasser hatte, sah ich nicht mehr so 'n Dreck.
Das ist das letzte Stück Seife. - Der Ort ist auch nicht sehr sauber.
Bevor die Siedler nicht von hier wegziehen, gibt der Major keine Ruhe.
Wo's geht, macht er Schwierigkeiten. Aber die sind hart im Nehmen.
Haut man die, sagen sie nichts. - Warum wehren sie sich nicht?
Das ist gegen ihre Prinzipien.
Es sind ruhige, friedliebende Leute. Alles, was sie tun, ist:
Arbeiten, beten, beten, arbeiten.
Mein Bruder, wie kommt der zurecht? - Ha, soll ich dir was sagen?
Ich kenn keinen Sheriff, der so viel Pech hat. Immer, wenn was passiert,..
...ist er gerade nicht da. Wie verhext. - Ja, er war schon immer 'n Pechvogel.
Das übliche Abendkonzert.
Also mach's gut, mein Junge. Wird Zeit für mich, in die Falle zu kriechen.
Wenn ich aufstehe, bist du vielleicht schon nicht mehr da. Viel Glück!
Major, ich hab die Nase von den ewigen Stänkereien allmählich voll.
Belästigen Ihre Leute die Siedler noch einmal, zieh ich Sie zur Rechenschaft!
Das ist Ihr gutes Recht, Sheriff.
Ja, versuchen Sie's mal, Sheriff.
Nehmen sie das nicht so tragisch. Meine Jungs sind anständige Kerle,...
...die die ganze Woche hart arbeiten. Haben Sie ein bisschen Verständnis.
Heute war Zahltag. Da haben sie ein bisschen über den Durst getrunken.
Glauben Sie es, die Siedler fingen an. Meine Leute können doch nicht kneifen.
Es gab nur eine kleine Rempelei. Ich bitte Sie herzlich, Sheriff,...
...lassen Sie mich und meine Leute in Ruhe.
Major, dies ist die letzte Warnung für Sie und Ihre Hühnerdiebe!
Was haben Sie da gesagt?
Hühnerdiebe!
Ach so.
Offen gesagt, die Art, wie Sie Ihren Beruf auffassen, gefällt mir nicht.
Ganz und gar nicht.
Kommt mal alle her!
Hast du nicht gehört? Was ist los mit dir, Jeff?
Der Sheriff fängt an, allmählich unbequem zu werden.
Er will einfach nicht begreifen, dass ich der Stärkere bin.
Aber das wird er bald merken.
Die Siedler schuften Tag und Nacht, aber darauf pfeift der Major.
Er will das Tal mit allen Mitteln für sich selbst haben.
Kümmert's dich? Bist kein Sheriff! - Sicher, da hast du Recht.
Aber kommt es hier zum Blutvergießen, werden die Ranger kommen.
Und dann müsste ich verduften, bevor meine Freunde sind.
Es wäre sehr ungünstig, wenn er sie aus dem Tal vertreibt. - Warum?
Er hat wenige Meilen hinter der Grenze eine prachtvolle Herde Zuchtgäule.
Alle ohne Brandzeichen.
Bringt der Major es fertig, die Siedler aus dem Tal zu jagen, treibt er die Tiere hierher.
Dann wird's schwer, sie ihm zu klauen. - Ich wüsste einen Weg.
So, wie denn? - Hilf doch den Siedlern.
Ach, allein schaff ich das nicht.
Ich finde keinen Menschen, der bereit wäre, zu helfen.
Alle haben die Hosen gestrichen voll. Nicht einer hatte den Mut zu...
Ah, ja!
Oh nein! - Oh doch! Doch!
Nein! - 1 Dollar pro Tag!
Nein. - Und die Munition!
Verpflegung und freie Station.
Glaub mir, der alte Jonathan kocht prima!
Na?
Nein.
Dann beweg deinen faulen Arsch aus dem Sessel und hau' ab!
Donnerwetter! Wie weit die schon sind. Das hielt ich nicht für möglich.
Wir versalzen ihnen die Suppe schon. Die Hütten halten keinen Sturm aus.
Machen wir den guten Leuten da unten einen freundschaftlichen Besuch.
Herzlich willkommen, Major. - Ist das Ihr Ernst?
Sicher. Wir würden niemals lügen. - Ihr sagt nur nicht die Wahrheit.
Wenn ein Wunder geschähe und ich vor euren Augen verschwinde, glaube ich,...
...dass es euch nicht sehr Leid täte. - Major, wir haben nur einen Wunsch:
In Frieden zu leben und in gottgefälliger Armut.
Also, nichts kann ich weniger vertragen als Heuchelei.
Ihr kommt mit klapprigen Wagen her und habt nichts außer Hoffnung.
Und viel Glauben, Major. - Ihr lasst euch hier nieder.
Und es dauert nicht lange, da treffen mehr und mehr von eurer Sorte ein.
Nach einigen Wochen seid ihr eine riesige Gemeinde.
Ihr baut ein Haus, in dem ein ganzes Heer lagern könnte.
Und überall im Tal grast euer Vieh.
Ihre Armut ist nicht nur gottgefällig, sondern auch überaus lukrativ.
Es waren wilde Rinder, Gottes Gabe.
Ihr habt keine Zeit verloren, sie mit euren Brandzeichen zu versehen.
Meine Pferde brechen sich die Beine,...
weil sie in den Felsen weiden müssen. Und euer Vieh wird immer fetter.
Und vermehrt sich, wie seine Besitzer.
Ein bescheidenes Stück Erde, auf dem wir säen können, mehr nicht.
Soso. Ein bescheidenes Stück Erde, dass mehr als 20.000 Hektar umfasst.
Wir benötigen nur einen kleinen Teil.
Es ist Land für alle da. Treiben Sie Ihre Pferde her. Sie stören uns nicht.
Sehr gut. Aber ihr stört meine Pferde.
Daher gebe ich euch einen guten Rat:
Packt rasch eure Sachen zusammen und verlasst dieses Tal wieder.
Wir haben 2.000 Meilen hinter uns. - Dann fahrt noch einmal 2000.
Wir haben kleine Kinder bei uns. - Ich kann kleine Kinder nicht leiden.
Major, ich appelliere an ihr Gefühl.
Aber jetzt weise ich Sie darauf hin, dass wir vor euch in dieses Tal kamen.
Wenn ich mich recht erinnere, war es der heilige Paulus,...
...der gesagt hat: Verzaget nicht, die Letzten werden die Ersten sein.
Warum sollte ich mich also beeilen? - Zynismus ist eine Sünde.
Aber praktisch. - Ich hoffe, der Himmel verzeiht Ihnen.
Ich auch. Aber ich rechne nicht damit. - Halt! Was soll das?
Warum tut ihr das? Nicht doch! Was haben wir euch getan?
Das ist nur eine Warnung.
Entweder ihr verlasst dieses Tal oder es wird zu eurem Grab.
Ihr könnt es euch aussuchen.
An die Arbeit, Brüder. An die Arbeit.
Wer ist denn das? - Mezcal mit seinen Halsabschneidern.
Kommt aus Mexiko und schikaniert sie. - Das wollen wir uns mal ansehen.
Willkommen, Brüder. - Danke, Bruder.
Lacht nicht so dreckig! Ihr verlausten, hungrigen Hunde!
Wollt ihr nicht den freundlichen Gruß von Bruder Tobias beantworten?
Wie geht's, Bruder? - Danke für den Willkommensgruß und wo sind die Schwestern?
Ich hoffe, es geht dir gut. Wir haben uns lange nicht gesehen, Hombre.
Die haben sogar eine heiße Suppe für uns gekocht. Das ist Freundschaft!
Da wollen wir mal probieren.
Die schmeckt nicht! Spülwasser! - Für uns ist sie gut genug.
Wir nehmen kein Salz! Das hast du nur gemacht, damit du nichts abgeben musst, Geizhals!
Maul halten!
Du auch!
Das nächste Mal will ich 'nen saftigen Braten vorfinden. Und Wein! Klar?
Vamos!
Wie würde mein frommer Freund Tobias sagen?
Die Wege des Herrn sind sonderbar.
Das ist für den Sheriff! - Hm.
Übrigens, wo steckt er denn? - Er ist weggeritten.
Wolltest du nicht heute weiterreiten? Später. Ich hab's nicht eilig!
Wetten? Es passiert wieder was, wo der Sheriff wieder nicht da ist!
Hey, ich hab dich was gefragt! Kannst du nicht hören?
Du sollst abhauen! - Ich will doch nur was einkaufen!
Halt's Maul und scher dich raus, du...
Joel! Joel! Auch für euch wird der Tag des Gerichts kommen.
Von mir aus! Aber bis dahin steckt ihr eure Rotznasen nicht mehr hier rein!
Und jetzt macht, dass hier wegkommt, aber 'n bisschen plötzlich!
Hör' mal...
Es ist besser, du kümmerst dich um deinen eigenen Dreck!
Warum? - Frag den Major!
Gute Idee. - Er macht uns überall Schwierigkeiten.
Wir dürfen nicht mal mehr in seinem Laden einkaufen.
So, wartet hier.
Was willst du? - Gib ihm, was er haben will.
Ha! Soll das 'n Scherz sein? - Nein.
Bring die Waren zum Wagen! Und beeil dich!
Das wird dem Major aber gar nicht recht sein.
Was hast du da eben vom Major gesagt?
Na, komm her!
Schlag zu!
Na, komm!
Nein, der Bube gehört hier nicht her. - Nein, der Major gehört nicht her.
Ich empfehle Ihnen, dass die Rüpel, die Sie um sich versammelt haben,...
...die Siedler von jetzt an ein für alle Mal in Ruhe lassen.
Wenn nicht, sehe ich mich als Hilfssheriff leider gezwungen,...
...euch alle zum Teufel zu schicken.
Ein Laden verwüstet! Zwei Männer beinahe zu Krüppeln geschlagen! Ein Toter!
Alles in 2 Stunden! 2 Stunden allein!
Aber das hat genügt! - Wieso? Ich sollte dir doch helfen.
Aber doch nicht so, verdammter Idiot! - Hättest du die zwei Mädchen gesehen!
Sie sahen aus wie zwei scheue Rehe. - Zwei scheue Rehe! Hör dir das an!
Wenn einer wie du romantisch wird, kommt mir der Kaffee hoch!
Halt! Wohin? - Zu den Rehen.
Du kommst mit mir nach Hause! Packst deine Sachen und verschwindest!
Oh, Sheriff!
War 'n ruhiger Ort, bevor du kamst. Zwar der Arsch der Welt, aber ruhig.
Wem sagst du das? - Was wird eigentlich mit dem da drin?
Hängen wir ihn oder schmeißen wir ihn raus?
Ich hab' keine Lust länger das Zimmermädchen zu spielen!
OK, schmeiß' ihn raus, fauler Hund!
Kleiner, wie kann man sich wegen... - Nenn mich nicht Kleiner!
Wie denn sonst? - Gar nicht! Hau ab!
Mit welchem Recht jagst du mich weg? - Mit dem Recht des Gesetzes.
Gesetz! Da lachen doch die Hühner, wenn du so was sagst.
Was soll diese infame Bemerkung? - Brüderchen!
Hast du vergessen, dass du gar kein Sheriff bist, sondern ein Pferdedieb?
Dazu ein ziemlich erfolgloser. - Also... sprich doch leise!
Also? - Lass mich hier bleiben.
Mit dem Stern auf der Brust. Ich krieg täglich 1 Dollar und freie Station.
Das kommt mir aber vor wie Erpressung. - Ist es auch.
Aber ich warne dich, du Blutsauger: Wenn du wieder was falsch machst,...
...kaufst du dir am besten gleich 'n Sarg!
Die Schlafstelle des Hilfssheriffs ist im Büro!
Na, wieder irgendwo Stunk machen? - Unsinn. Bin 'n friedliebender Mensch.
Aha, wo willst du denn hin? - In den Saloon.
Man braucht vorm Schlafen 'n Whiskey. - Da hast du allerdings Recht.
Komm mit! Ich geb einen aus! - Nur einen?
Bei nächster Gelegenheit mach' ich ihn fertig, diesen Sohn einer alten Hure!
Da läufst du leicht gegen 'n Ofen. Dein Freund ist 'n Rindvieh,...
...aber er hat Recht! Versuch's lieber nicht.
Hey, gehen wir wieder. Es ist bestimmt besser.
So was schätzen wir hier nicht. - Wie nanntest du meine liebe Mutter?
Dir juckt wohl das Fell, hm?
Ich hab dich was gefragt! Ich will wissen, wie du meine Mutter nanntest!
Hast du doch gehört. - Keine Angst. Na, los! Sag's noch mal!
Angst vor einem wie dir?
Dir?
Sheriff! Sheriff! Aufwachen! Aufwachen! Mach' auf Sheriff!
Du sollst aufmachen!
Ich bin es, Jonathan! Du musst sofort in den Saloon kommen!
Zum Donnerwetter, was ist denn los? - Es handelt sich um deinen Bruder!
Haben sie ihn umgelegt? - Noch nicht! Aber beeil dich! Sonst ist er ein Sieb.
Wir sind hier sieben, du Angeber! Aber in deinem Revolver hast du nur 6 Schuss.
Ich weiß nicht, ob ich mich deutlich genug ausgedrückt habe.
Wenn du vorher zahlst, wette ich, dass du als Erster umfällst.
Ich weiß nicht, ob ich mich deutlich genug ausgedrückt habe.
Was ist hier los? - Sie haben sich strafbar gemacht.
Nein?! - Doch!
Der eine hat gesagt, ich wäre der Sohn einer alten Hure.
Das ist schlimm. Tja, wie wollen wir das erledigen, Jungs?
Ihr zwei verkriecht euch ja hinter eurem Blechstern.
Sonst könnten wir's erledigen, wie's unter Männern üblich ist.
Was meinst du, Kleiner? So viele sind's ja nicht.
Jonathan! - Ja.
Du nimmst die Waffen und bringst sie weg.
Mach' die Tür hinter dir zu!
Abschließen!
Schaffst du sie allein?
Fass 'n bisschen mit zu. Ich bin noch nicht richtig da.
Ich weiß nicht, ob deine Idee so gut war.
Kann ich wieder schlafen gehen oder hast du noch was auf 'm Programm?
Er nannte Mutter eine alte Hure. - Aber das ist doch die Wahrheit.
So alt ist sie nun auch wieder nicht.
Der Mensch braucht ein Ziel im Leben. Tu' endlich was! Klau Pferde!
Oder überfall eine Postkutsche! Oder fang doch wieder an zu spielen.
Warst doch 'n passabler Falschspieler. Aber mach' endlich etwas.
Eine wunderbare Gegend. Wie das Paradies auf Erden.
Was sind das für Leute? - Das sind die Siedler.
Sag mal, die tragen ja keine Waffen! - Ja, das gehört zu ihrer Religion.
Sie haben was gegen Gewalt. Aber warum, weiß ich auch nicht.
Wie kommen sie dann mit dem Major aus? - Mit Beten und ernten gebrochene Knochen,
Gott zum Gruß, Brüder! - Hallo!
Woher weiß er, dass wir Brüder sind? - Versteh' ich auch nicht.
Euch schickt der Herr zu uns! - Nein, wir kommen zufällig vorbei.
Was ist? Warum kommt ihr nicht näher, Brüder?
Willkommen, Brüder. Steigt ab und ruht euch aus.
Ich freue mich, Sie kennen zu lernen.
Danke, dass Sie unseren Schwestern Sarah und Judith so geholfen haben.
Der Teufel streckte seine Hand nach ihnen aus. Aber Satanas wurde besiegt.
So ungefähr kann man's ausdrücken.
Ich finde es wunderschön hier. Das reinste Paradies.
Stimmt. Deshalb lassen wir niemals zu, dass der Major uns vertreibt.
Das kann ich verstehen. - Dürfen wir euch einladen,...
...unser kleines Mahl mit uns zu teilen? - Oh, gut. Teilen wir.
Kommt.
Die Revolver, Brüder. - Was?
Verzeiht, aber man setzt sich nicht bewaffnet an den Tisch des Herrn.
Na schön.
Aber leg sie nicht so weit weg.
Lasset uns beten.
Oh, Herr! Wir möchten Dir von ganzem Herzen danken für die Gaben,...
...die Du uns in Deiner unendlichen Güte beschert hast.
Oh, Herr! Beschütze und segne alle Brüder, die jetzt nicht bei uns sind.
Amen. (Alle) Amen.
Amen.
Frauen und Kinder sollen sich in den Wagen verstecken.
Entschuldigt ihre schlechten Manieren. Aber sie sind wie Kinder.
Sie wissen nicht, was sie tun.
Hallo, Bruder!
Weg da! Hermado Tobias! Querido!
Ich kam zufällig hier vorbei, da sagte ich: Warum reiten wir nicht zu Tobias.
Keine Angst, Amigo! Ich nehme deine Gastfreundschaft nicht in Anspruch.
Gut, Bruder. Aber du weißt ja: Mein Tisch ist auch der deinige.
Wirklich? Dann möchte ich dich nicht enttäuschen.
Du Hund! Warum erinnerst du mich nicht daran, den Revolvergürtel abzulegen?
Du weißt, dass Hermado Tobias keine Waffen an seinem Tisch haben will, hm?
Scher dich weg!
Wo ist der Wein? - Da!
Das ist ja Wasser! Wo ist der Wein?
Wir sind Abstinenzler, Bruder... - Wo ist der Wein?
Wo ist der Wein? Hijos de puta! Stellt euch in einer Reihe auf!
Los! Stellt sie in eine Reihe auf! Diese Krähen!
Steh' mir nicht im Weg!
Wo ist der Wein?
Na schön. Wenn kein Wein da ist... teilen wir uns deine Frau.
Einen Moment, Bruder! Hör mich an! - Ruhe!
Was erlaubst du dir, du verlauster Affe?
Das sind meine Brüder! Und meine Brüder schlage nur ich!
Bleib hier!
Merk dir das gefälligst!
Ah, das ist ja 'n neues Gesicht! Dir hab' ich noch nie eine runtergehauen!
Hat er dir wehgetan?
Weg!
Schlag ihn!
Wollen wir nicht lieber gehen, Chef? - Ja. Ja.
Diese beiden Herren gehören einer anderen Konfession an.
Sie halten sich streng an die Bibel: Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Ich bitte dich, verzeih ihnen und komm ein andermal wieder.
Das wird wohl besser sein.
Das werd ich euch nicht vergessen! - Das glaub ich ihm gern.
Ihr habt gemerkt, wie man mit denen umgehen muss. Kommen sie noch mal,...
...empfangt sie mit einem Bleihagel. - Der Herr gibt das Leben und nimmt es.
Unsere Waffen sind Glaube und Liebe. - Ja, du hast Recht, Bruder Tobias.
Nur die Liebe kann das Böse besiegen. - Die Heilige Schrift sagt:
In meinem Leib findest du die Wärme, die dir das Blut erhitzt.
An meiner Brust trinkst du den Nektar, der deinen Durst stillen wird.
Von meinen Lippen hörst du nur Worte, die dich dem Himmel näher bringen.
Das hat Ezechiel gesagt. - Hübsch hat er das gesagt.
Eure Waffen, Brüder.
Wenn ihr mich braucht... - Uns!
Wenn ihr uns braucht, wisst ihr ja, wo ihr mich findet.
Na, los! Mach schon!
Gott sei mit euch!
Guten Abend, Jonathan. - 'n Abend. 'n Abend.
Morgen reitet er weiter. Ist nur auf der Durchreise. Einen Dreck ist er!
Den werden wir nicht mehr los! Aber vielleicht haben wir Glück!
Und irgendjemand erlöst uns von ihm. Man kann nie wissen.
Halt dein Handwerkszeug immer sauber! - Der Mexikaner ist schon wieder voll!
Etwas angesäuselt. Er fühlte sich mau, da gab ich ihm 'n Schluck Whiskey.
Bis zum Hals vollgekippt hast du ihn! - Ich hab's ja gewusst!
Du hast's immer auf die Kleinen abgesehen!
Esst nur tüchtig! Eventuell habt ihr nie wieder Gelegenheit dazu.
Warum nicht?
Ich hab' da zwei neue Gesichter im Ort gesehen und...
Wenn ihr mich fragt, die versprechen nichts Gutes.
Wo willst du hin? - Nur die beiden umlegen.
Bist du nicht ein friedlicher Mensch? - So komische Gesichter mag ich nicht.
Setz dich gefälligst wieder auf deinen Hintern! Und iss weiter!
Was wäre aus der Menschheit geworden ohne das Pferd?
Der mächtige Cäsar, Alexander der Große, die spanischen Konquistadoren!
Sie hätten ohne das Pferd nie ihre Erfolge gehabt.
Die neue Welt wäre nie erobert worden ohne die edlen Pferde der Spanier.
Es ist meine Ehrenpflicht, meinen Pferden die schönste Weide zu geben,...
...die es gibt, damit sie sich in Ruhe vermehren können.
Merkt euch: Ich muss das Tal unter allen Umständen haben.
Und wenn ihr die Siedler dazu bringt, von hier wegzuziehen,...
...dann bekommt ihr von mir so viel Geld, dass ihr euch zur Ruhe setzen könnt.
Morgen gehört das Tal Ihnen, Major. - Gut.
Aber zuerst müsst ihr den Sheriff und seinen Gehilfen erledigen.
Ihr Eifer geht mir allmählich auf die Nerven.
Wählen Sie schon einen neuen Sheriff! Und einen Hilfssheriff auch.
Gut. Vielen Dank.
Mögt ihr einen Schluck Sherry?
Hm? - Ein Wein. Ein sehr guter.
Niemals während der Arbeit. Danke, Major.
Sehr gewissenhaft von Ihnen. Ich schätze so was sehr.
Noch ein guter Rat: Achtet auf den Hilfssheriff. Er ist verdammt schnell.
Hörst du, Mortimer? Der Major sagt, der Hilfssheriff wäre sehr schnell.
Willst du weggehen? - Ja, ich seh' mich mal ein wenig um.
Der Tag fing so friedlich an. Tu dein Möglichstes, dass er auch so endet.
Das ist der schnelle Hilfssheriff, Mortimer.
Kann ich Ihnen behilflich sein?
Wenn irgendein Artikel Sie besonders interessiert...
Ja, ich möchte gern Unterhosen sehen.
Schnell! Bloß weg hier! In 10 Sekunden macht er ernst!
Du hast natürlich mit dieser Sache nichts zu tun gehabt, oder?
Sheriff, das war ein ruhiger und friedlicher Ort, bevor der hier aufgetaucht ist.
Ungestraft feuert er hier rum, weil Sie ihm 'nen Stern verpassten!
Im Namen aller Bürger: Treten Sie beide von Ihren Posten zurück!
Sonst beschwer ich mich bei meinem persönlichen Freund, dem Gouverneur!
Gut.
Eine Unverschämtheit! - Machen wir endlich Schluss!
Ich verfluche den Tag, an dem du zur Welt gekommen bist.
Du bist schlimmer als gelbes Fieber in einer Kolonie von Leprakranken.
Also, was machen wir mit dem Mexikaner? - Schmeiß' ihn raus.
Der hält sich nicht auf den Beinen. - Dann gib ihm 2 Schluck Whiskey.
Und warte, bis er eingeschlafen ist.
Ist was nicht in Ordnung? - Ach, nicht so wichtig.
Eine neue Belohnung auf meinen Kopf.
Der Sheriff, dem ich den Stern abnahm, war gar nicht tot. Nur angeschossen.
Jetzt sucht er mich überall.
Jetzt will er, dass ich ihm dabei behilflich bin, mich festzunehmen.
Ah, 200 Dollar...
Du willst deinen leiblichen Bruder verkaufen?
Glaubst du im Ernst, ich würde so was für lausige 200 Dollar tun?
Vorwärts! Komm mit!
Wohin?
Du hast doch genau gewusst, dass ich nie auf dich schießen würde, stimmt's?
Vielleicht. Wenn du doch endlich 'n anständiges Leben anfangen würdest.
Reite nach New Orleans. Sieh zu, dass du 'n paar fleißige Mädchen findest.
Steig' in Mutters Geschäft ein. Und jetzt: vorwärts! Hau ab!
Na, los! - Leb wohl, Kleiner.
Ich hoffe, wir sehen uns wieder. - Ich nicht!
Wenn ich wirklich gewollt hätte, dann wär ich geblieben!
Meinst du? Das glaub ich nicht!
Willkommen, Bruder. - Danke.
Was führt dich zu uns? - Ich wollte mich nur verabschieden,...
...bevor ich weiterreite. Ich will wieder nach Hause zurück.
Möge der Herr dich schützen. Du warst für uns wie ein Schutzengel.
Wenn du noch bleibst, wir freuen uns. - Danke. Aber ich muss wirklich weiter.
Ja, ich muss weiter. - Gut. Aber bevor du uns verlässt,...
...möchte ich, dass Sarah und Judith dir für alles danken. Sie sind am Fluss.
Am Fluss sind sie? - Ich lasse sie holen.
Keine Umstände. Ich finde die zwei schon. - Sie werden sich bestimmt freuen.
Sieh mal! - Hallo! - Komm' her!
Guten Tag! - Na los, komm her!
Das Wasser ist nicht kalt! Komm her! - Na, los! Wir schwimmen um die Wette!
Steig ab! - Du, ich glaube, der ist wasserscheu!
Er kommt.
Dein Pferd haben wir nicht eingeladen! - Aber es kann schwimmen, ich nicht.
Keine Angst! Das Wasser geht bis da.
Na schön. Wenn die Sache so ist.
Hey! Was machst du da?
Als wir dich das 1. Mal sahen, dachten wir, es wäre wunderbar,...
...wenn du zu uns gehören würdest. - Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Lebst du bei uns, kannst du ein paar Frauen haben, die dich verwöhnen!
Und glücklich machen. - Ein paar Frauen?
Ja, zwei oder drei, wenn du willst. - Wir sind Mormonen.
Unser Glaube erlaubt es, mit mehr Frauen verheiratet zu sein.
Hallo? Huhu!
Verstärkt die Balken da drüben noch. - Gut, Bruder.
Na, wär das nicht schön? - Ja.
Hopsa! Wieder sehen. - Wiedersehen.
Na, willst du jetzt aufbrechen? - Ach, wissen Sie.
Sie haben mich so nett eingeladen. Ich bleib noch 'n bisschen.
Das freut mich, mein Sohn. Wir teilen gern das, was uns der Herr gibt.
Glaubst du, dass der Major uns von jetzt an zufrieden lässt?
Er ist nicht der Typ, der so leicht aufgibt. Er kreuzt bald wieder auf.
Wir haben keine Angst. Der Herr steht auf unserer Seite.
Ob das viel nützt? Der Herr läuft leider auch ohne Revolver rum.
Ich glaube kaum, dass er's übel nimmt, wenn ihr euch wehrt.
Wir töten keine Mitmenschen! - Wieso? Das sind keine Mitmenschen, sondern Bastarde.
Wollt ihr etwa euer Leben lang die andere Backe hinhalten?
Wir nehmen, was der Herr uns schickt. - Er soll uns einige Schützen schicken.
Dann wäre unsere Lage viel besser. Aber woher nehmen wir die?
Hören Sie zu. Könnten wir nicht...
Was mögen das für Leute sein, Bruder? - Sie sehen ziemlich erschöpft aus.
Müde Wanderer, die weit geritten sind.
Zwei Revolverhelden, die durch die Wüste geritten sind.
Auch Moses kam durch die Wüste.
Ja, aber dem saß nur der Pharao und nicht die Ranger im Nacken.
Hört, was sie wollen. Wenn sie frech werden, dann nehm ich sie mir vor.
Sie haben doch nichts dagegen. - Gebt den Durstigen zu trinken,...
...sagt die Heilige Schrift.
Sie sagt doch auch, man soll Hungernden zu essen geben!
Aber nur, wenn sie die Stimme erheben.
Du bist Frankie, nicht wahr?
Ja.
Und du Timmy, stimmt's?
Ihr sucht den Kleinen, wetten? - Weißt du zufällig, wo er ist?
Sicher. Er wartet schon auf euch.
Wo habt ihr euch rumgetrieben? - Hallo, Boss!
Seit Wochen warte ich. Ich dachte, sie haben euch die Hälse lang gezogen.
Auf dem Weg hierher merkten wir, dass ein Kerl hinter uns herritt.
Wir machten einen Umweg. Und wieder folgte der Bursche uns.
Dann taten wir ihm ein bisschen weh. Stell' dir vor, der Typ war Sheriff.
Er wollte gar nichts von uns. Er ritt zufällig in der gleichen Richtung.
Habt ihr ihn fertig gemacht? - Etwas. Er war schon am Bein verletzt.
Er hatte Krücken bei sich und die haben wir zerbrochen.
Nanu, was hast du da auf der Brust? - Ich arbeite für das Gesetz.
Und jetzt hört genau zu. Ich hab eine große Sache vor.
Wenn die klappt, sind wir satt. - Eine Bank?
Zuchtpferde. Eine fabelhafte Herde Zuchtpferde.
Und alle ohne Brandzeichen. Übrigens, wer sagte euch, dass ich hier bin.
Ich war so freundlich. - Oh nein!
Brüderchen. - Raus! Oder ich...
Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben.
Bitte, hör mich an. - Danke, ich habe genug! Hau ab!
Kleiner, du kannst doch... - Hörst du nicht, was der Boss sagt?
Warte einen Moment. Ich muss dir was Wichtiges sagen! Ich sah den Major...
...wie er auf die Grenze zugeritten ist. Weißt du, was das bedeutet?
Er will sich bestimmt mit diesen mexikanischen Banditen zusammentun,...
...um die Siedler im Tal zu erledigen.
Wenn du mir gegen den Major hilfst, dann heirate ich.
Was? - Ich heirate.
Wen denn? - Sarah oder Judith. Ich weiß nicht.
Jedenfalls hab ich die Absicht, bei den Siedlern zu bleiben.
Für immer.
Für immer, hast du gesagt? - Ja, für immer.
Dann begrab' ich die Vergangenheit.
Beim Leben unserer Mutter?
Wenn ich nicht die Wahrheit sage, soll sie mit ihrem ganzen Puff verbrennen.
Also gut. Ich helfe dir.
Aber danach geht jeder seinen Weg. Sonst begrab ich auch was.
Das wird nicht die Vergangenheit sein. - Danke, Kleiner. Du bereust es nicht.
Hör zu. Ich hab gedacht, um mit dem... - Moment mal, du brauchst nicht denken.
Zum Denken bin ich da. - Genau das hab ich doch gedacht!
Komm her, Juanita!
Lach' nicht!
Pepe! Die Gringos kommen!
Ach, der hochnäsige Gringo ist im Anmarsch.
Willkommen!
Setz' dich zu mir.
Verschwinde! Du auch! - Aber, Pepe!
Wie geht es meinem schlimmsten Feind? - Ich möchte ab jetzt dein Freund sein.
Aber bis gestern habt ihr noch auf uns geschossen.
Wenn ihr meine Pferde stehlen wollt, muss ich auf euch schießen.
Arbeitet ihr für mich, schenke ich sie euch! Ihr bekommt 20 Zuchthengste,...
...wenn ihr die Mormonen vertreibt. - Für 20 Hengste erobere ich ganz Texas!
Einverstanden! Ist mir ein Vergnügen, ihnen die Hälse umzudrehen!
Das könnt ihr halten, wie ihr wollt.
Da wäre nur noch eine Kleinigkeit. - Und das wäre?
Hättest du was dagegen, wenn wir die Pferde stehlen?
Wir erledigen für dich die Arbeit und du erlaubst uns, sie zu stehlen.
Für Geld zu arbeiten, ist langweilig. Stehlen macht mehr Spaß.
Jeff! Senor Mezcal hat die Erlaubnis, 20 Zuchthengste zu stehlen.
Dieses Mal schießt niemand auf euch. - Muy bien! Das ist wunderbarer Wein.
Darauf wollen wir trinken.
Also, wann wollen wir losschlagen? - Wenn sie es am wenigsten erwarten.
Lass sie beobachten. Dann verabreden wir den Zeitpunkt.
Ich werde ihnen Emiliano schicken. Der Bursche ist geschickt.
Er kriecht unter deinen Hut, ohne dass du was davon merkst.
Ich denke, es werden ungefähr 20 sein. Alles kampferprobte Leute.
Ihr müsst zur Waffe greifen, wenn ihr nicht wollt, dass sie euch zerhacken.
Unser Glaube verbietet uns Gewalt! - Glaubt ihr, wir vier reichen aus,...
...um mit dem Major und seiner Bande fertigzuwerden?
Wir bitten den Herrn um einen vorübergehenden Dispens.
Aber seht, dass ihr ihn bald bekommt. - Brüder!
Wir müssen uns dazu entschließen. Seid ihr alle einverstanden?
Gut. Aber wir verteidigen uns nur!
Ohne jemanden zu töten.
Na also, das ist doch immerhin etwas.
Na, besser als nichts. Los, an die Arbeit!
Was machst du, wenn dich einer mit der Rechten angreift?
Du deckst dich mit der Linken und konterst ihn mit der Rechten. Komm!
Noch mal: Deck dich mit der Linken und konterst ihn mit der Rechten.
Ja, Bruder. - Gut. Probieren wir's.
Du sollst dich mit der Linken decken, nicht mit der Rechten!
Habt ihr aufgepasst? Er hat eben zu spät reagiert.
Jemand geht mit einem Knüppel auf dich los, was machst du?
Was soll ich machen? - Du duckst dich, packst den Burschen.
Und wirfst ihn zu Boden. Kapiert? - Ja, gut.
Fertig? - Fertig.
Du hast vergessen, dich zu ducken! Pass auf, ich zeig dir's mal.
Fertig? - Ja, fertig.
Merkt euch: Ihr dürft nie und nirgends jemandem trauen.
Nicht mal eurem besten Freund.
Du auch mal?
Erfahrung ist der beste Lehrmeister. Habt ihr in den Armen keine Kraft,...
...dann benutzt ihr eben die Füße. So wie ich.
Jetzt steh auf und mach's genauso.
Ich möcht dich einen Moment sprechen. - Willst du mir 'n Rat geben?
Ich würde nur gerne deine Meinung hören. - Über was?
Na los, red schon! - Was meinst du,...
...ob unter dem Sombrero ein Spion steckt?
Das halt ich für absolut möglich. - Siehst du, das dachte ich auch.
Frankie! - Boss?
Komm' mal her! - Macht allein weiter.
Sieh mal unauffällig zu dem Felsen. Es könnte ein Spion sein.
Bring ihn her!
Lebendig!
Ist was nicht in Ordnung, Sheriff? - Kein Grund zur Aufregung.
Da oben ist einer etwas neugierig. Frankie holt ihn gerade,
damit er seine Augen nicht anstrengt. - Der Herr schütze unseren Freund.
Er soll lieber den anderen beschützen.
Wer bist du? Wer hat dich hergeschickt?
Emiliano ist kein Verräter, Gringo. - Hm.
Emiliano wird alles sagen, Gringo. Ich bin einer von Mezcals Bande.
Der Major war bei uns und hat meinem Chef 20 Zuchthengste versprochen,
wenn es uns gelingt, diese Krähen aus dem Tal zu vertreiben.
Versuch nicht so zu tun, als ob du scharf nachdenkst, alter Fuchs.
Ich weiß, was du vorhast. Du bist für mich 'n offenes Buch.
Wirklich? Mal sehen, ob du richtig gelesen hast.
Du holst dir die Pferde, die der Major Mezcal versprach.
Hab ich Recht?
Du bist gar nicht so dumm. Freut mich, dass du endlich dein Gehirn benutzt.
Tu uns einen Gefallen! Du verdienst es nicht, aber wir lassen dich laufen!
Claro que si, hombre. - Bravo, Emiliano.
Wer da?
Wer da? - Von Mezcal, um die Pferde zu stehlen.
Ok.
Los, bedient euch und haut ab!
1, 2, 3, 4...
Wie war das mit den Siedlern? - Muy bien. 7, 8, 9, 10, 11...
Todos muertes. 12, 13... - Was? Alle tot?
Ja, alle. Frauen, Kinder, Greise. Todos muertes. 14, 15...
Auch die Kinder? - 16, 17... Ja, sicher. Auch die,...
...die noch in den Windeln lagen. 18, 19. - Madre mia, was für ein Gemetzel!
Ja, etwas Blut ist geflossen. 20, 21, 22, 23, 24, 25...
Halt! Du sollst doch nur 20 Pferde... - 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34...
Wo ist der Sheriff? - Wer sind Sie?
Und du? - Ich? Och, ich bin Jonathan Swift.
Ich mache das Büro sauber. Der Sheriff ist gerade nicht da.
Weißt du, wann er wiederkommt? - Ich würde sagen, es kommt darauf an,...
...ob es ihm gelingt, sie zu erwischen. - Wen zu erwischen?
Oh, 3 Pferdediebe. - Sind es zufällig die hier?
Ja, die sind es. Genau die sind es! Hinter den Burschen ist er her.
Die Vögel vergess ich nicht. Sauf! - Wohin sind sie?
Der Sheriff hat gesagt, er nimmt an, dass sie über die Grenze sind.
Ja, über die Grenze. - Hängen Sie die Steckbriefe auf.
Wird gemacht, Sheriff. Wird erledigt. - Hoffen wir, dass er sie erwischt hat.
Dann bring ich sie an den Galgen. - Das haben sie verdient. Beeilung!
Sonst schießt mein Sheriff sie über den Haufen! Schluss mit dem Saufen!
Sheriff! Die Kinder hab ich hier im Wagen untergebracht.
Frankie, du achtest auf sie! Timmy!
Du gehst mit deinen Leuten hinter das Haus! OK.
Wo ist denn Tobias? Ich hab' ihn seit heute morgen nicht mehr gesehen!
Der ist mit 'n paar Leuten zum Fluss.
Und die Pferdeherde! Wo habt ihr sie versteckt?
Ach so, die Pferdeherde. Ja, die haben wir in Sicherheit gebracht.
Hallo, Bruder Vinzenz! Noch nichts in Sicht?
Nein, Bruder Sheriff! Nichts! Gar nichts!
Warte! Doch, da kommen sie! Ja, sie kommen! Der Feind naht!
Es ist so weit. Macht euch fertig!
Das ist der alte Jonathan!
Wissen Sie, dass der Major Sie überall sucht, Sheriff?
Was will er?
Sein Recht. Sie haben ihm seine Pferdeherde gestohlen und er möchte,
dass der Vertreter des Gesetzes hilft, die Diebe zu fassen.
Da kann ich ihm kaum helfen. - Das glaube ich gern.
Wollen Sie etwa alle Pferde behalten? - Welche Pferde?
Die des Majors natürlich. - Also deswegen bist du gekommen.
Auch. Aber nicht nur. - Weswegen noch?
Wegen eines gewissen Herren, der heute im Büro aufgekreuzt ist.
Er trug einen Stern auf der Brust und ging an 2 Krücken.
Der war zornig! Er will unbedingt die Strolche haben, die das taten.
Ich hab ihn zur Grenze geschickt. - Sehr gut. Sonst noch was?
Nein, nein, nein. Außer, dass der Major bald hier sein wird.
Danke, mein Alter. - War mir ein Vergnügen.
Aber ich will meinen Anteil. - Ok. Warum hast du den da mitgebracht?
Es war zu gefährlich, ihn in der Stadt zu lassen, weil er den Drang hat,
die Wahrheit zu sagen. Ein typischer Alkoholiker.
Nehmt eure Waffen! Du sorgst dafür, dass der Kerl wieder einschläft.
In Ordnung. Wird gemacht.
Ich möchte wissen, wo Tobias bleibt. - Da kommt er ja. Sieh mal.
Na, endlich! Ich dachte schon, Sie hätten sich verdrückt.
Nein, wir haben hart gearbeitet. - Sollen wir noch Gräber ausheben,...
...so lange noch Zeit ist? - Gräber?
Wir wollen das Tal doch nicht in einen Friedhof verwandeln.
Und wie halten wir den Major auf? - Mit dem Glauben, Sheriff.
Der Glaube ist eine uneinnehmbare Festung.
Auch ein Zyniker wie der Major wird es kaum fertig bringen,...
...auf Frauen und Kinder zu schießen. - Also ich finde, er hat Recht.
Wärst du vielleicht im Stande, auf Frauen und Kinder zu schießen?
Also, auf Kinder könnte ich nicht. - Na, also.
Wenn du es nicht mal kannst, ist der Major noch viel weniger dazu fähig.
Verdammt, was denkst du wieder? - Du bist derjenige, der hier denkt.
Und du hast mal wieder richtig gedacht in deinem Köpfchen, hm?
Ok. Aber klappt der Trick mit dem Glauben nicht, wird das Tal zur Hölle.
Sie kommen! Sie kommen!
Er spielt seine letzte Karte aus.
Dann wollen wir mal. Aber schön langsam.
Was ist los? Wollen Sie mich nicht begrüßen, alter Freund?
Ihr ergebenes Schweigen hindert mich nicht daran, das zu tun, was ich will.
Wollen wir unsere Zeit vertrödeln? - Sei ruhig!
Wir sind hier, um zu arbeiten. Senores?
Das wird ein harter Tag für euch. Aber am Ende könnt ihr stolz...
...heimkehren, denn zum 1. Mal im Leben habt ihr euer Geld ehrlich verdient.
Reißt nieder, was diese Leute gebaut haben. Fang mit dem Haus an.
Aber macht gefälligst kein Geschrei. Ich bin etwas lärmempfindlich.
Dann legt ihr Feuer an Wagen und Zelte und jagt die Rinder in alle 4 Winde.
Wenn das geschehen ist...
...kann Senor Mezcal den Rest erledigen.
Wie gefällt euch das Programm? - Sie haben den Kampf verloren, Major.
Auch wenn Sie jetzt noch glauben, Sie hätten gesiegt.
Ich bin der Letzte, der einem Anderen nicht seine eigene Meinung erlaubt.
Ein Gentleman weiß, was sich gehört, sonst wäre er kein Gentleman.
Jeff!
Würdet ihr jetzt mit dem Haus da anfangen.
Los, Jungs. Macht euch an die Arbeit!
Je... Jeff! Jeff!
Ja? - Augenblick noch.
Wartet, Jungs!
Ich habe es mir überlegt. - Zuerst Wagen und Zelte anzünden?
Nein, das wäre nicht das Richtige. - Dann nehmen wir uns die Kühe vor.
Was haben uns die armen Viecher getan? - Jetzt versteh ich gar nichts mehr.
Was sollen wir denn wirklich machen? - Wir sollten die Prinzipien achten,
die unsere braven Gastgeber haben. Bitte legt eure Waffen ab.
Was? - Tu gefälligst, was ich sage.
Aber klar, hombre. Es wird unseren Freund Tobias sehr glücklich machen.
Er hasst Waffen.
Verzeihung, Major. Sie haben sicher einen guten Grund für Ihr Verhalten.
Aber sicher, den hab ich, Jeff. Der Grund ist aus Blei.
Bravo! Dein Plan hat funktioniert.
Oh, hallo Sheriff! Das ist ein sehr peinliches Zusammentreffen.
Seht ihr nun, was der Glaube vermag? - Er kann Wunder wirken. Besonders,...
...wenn er in einem Gewehrlauf steckt. Also, was haben Sie zu sagen?
Im Moment nichts. Aber der Fall ist noch nicht ausgestanden.
Glauben Sie? - Irrtum! Der Fall ist ausgestanden.
Das werden Sie gleich sehen.
Höret die Worte Corille, des Sohnes Davids und Königs von Jerusalem!
Nehmen Sie bitte Ihren Hut ab.
Es gibt die Zeit der Geburt und die des Todes!
Es gibt die Zeit der Liebe und die des Hasses! Und es gibt... Brüder!
Hier sagt er, es gibt auch die Zeit des Kampfes und des Sieges!
Des Sieges, Brüder!
Kämpfe Bruder! Los!
Komm her!
Komm, noch 'ne kleine Zugabe!
Nicht doch, Bruder! Bist du von Sinnen? Schäm dich!
25, 26, 27, 28, 30!
Du...
Bist du schon wieder da? - Ich war's nicht!
Los, Bruder! Knall ihm eine! - Schwester!
Danke, Bruder. - Steck dir deinen Dank an den Hut!
Hol die Pferde und nichts wie weg! - Ja, Bruder... Boss!
Also gut, ich überlasse euch das Tal. Aber gebt mir meine Pferde wieder.
Welche Pferde?
Die, die ihr mir gestohlen habt. - Was erlauben Sie sich?
Ihr seid ganz gerissene Diebe! - Eins muss man dem Major lassen:
Lügen tut er nicht! - Major, waren Sie schon in Nebraska?
Dort soll es wunderbare Weiden geben.
Naja, vielleicht ist die Idee mit Nebraska gar nicht so übel.
Hey, Major! Nach Nebraska geht es in der Richtung!
Oh. Vielen Dank.
Ich möchte dir von ganzem Herzen... - Ja, schon gut.
Ich wollte dem Allmächtigen danken. - Ach so.
Oh Herr, empfange unsere tiefste Dankbarkeit, dass du den Satan...
...aus diesem Tal verjagt hast. Hey, Boss!
Sieh mal!
Was ist denn das? - Unser Brandzeichen.
Die Gesetzestafeln.
Du weißt natürlich nichts davon?
Weißt du, ich hab mir gedacht, die Leute haben nach all der Aufregung...
...eine kleine Entschädigung verdient... - Dir mach ich ja keinen Vorwurf,...
...sondern nur unserer Mutter.
Ich werde ihr nie verzeihen,...
...dass sie dich nicht ertränkt hat, als du noch ein Hosenscheißer warst...
... und sie Dich gebadet hat, aber wahrscheinlich...
...hat sie dich nie gebadet! Deshalb bist du der dreckige Sohn...
Sheriff, im Buch steht... - Einen Moment!
Geh' zum Teufel. Mit deinen Brüdern und Schwestern, deiner Bescheidenheit,...
...deinem frommen Getue, deinen Kühen und allem anderen!
Bastarde!
Kommt zum Gebet. - Ja.
Oh Herr, zu Deinem Ruhm lassen wir unseren Lobgesang erklingen.
Nimm dieses verlorene Schaf in deine Herde auf, das seine Waffen voll Reue...
...in die Flammen warf, um Werkzeuge des Friedens und der Arbeit zu schmieden.
Zu deinem Ruhme wird er beschnitten, auf dass er dein Gesetz respektiere.
Gib ihm Kraft, einen Tempel zu bauen, wo Deine Hymnen gesungen werden.
Er wird arbeiten, bis ihm das Rückgrat bricht.
Und die weiten Felder urbar machen und die Früchte seiner Arbeit ernten.
Er wird Wälder roden, Häuser bauen und Vieh züchten.
Und wenn er abends erschöpft von der Arbeit zurückkehrt,...
... eilt er glücklich in Deinen Tempel, um Dir Ehre zu singen, oh Herr!
Sei bedankt, dass du unseren neuen Bruder in Deine Herde aufnahmst.
Schenk ihm gütig Dein Erbarmen und erleuchte sein armseliges Dasein...
...mit dem Lichte Deines Geistes! Amen. Amen.
Ja, wo ist denn unser neuer Bruder?
Ich versteh dich nicht! Warum willst du denn nicht, dass ich mitkomme?
Verschwinde, du falscher Hund! Wenn du nicht willst, dass ich mich vergesse!
Du bist mir 'n feiner Bruder! - Erinnere mich bloß nicht daran!
Ich reite jetzt nach Westen, nach Kalifornien!
Und das bedeutet, dass du nach Osten reitest!
Sind Ihnen zufällig drei Männer begegnet? - Jawohl, drei ganz üble Halsabschneider.
Augenblick. Waren's vielleicht die?
Ja! Sie wollten sogar meine Stiefel klauen! Dann haben sie Sie gesehen...
...und sind abgehauen. In welche Richtung?
Nach Westen. - Vielen Dank!
Nach Kalifornien!
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